Zur Bedeutung der historisch-vergleichenden Berufsbildungsforschung in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik
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781143
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Abstract
„Die Erforschung der jeweiligen Besonderheiten von Berufsbildungssystemen, welche durch das Faktum der „Andersräumigkeit“ bedingt sind, ist wesentlich für das Verständnis der Unterschiede von nationaltypischen Strukturen und Problemlagen beruflicher Bildung, auch und vor allem im europäischen Kontext. Sie verweist auf den Einbezug sowohl des soziokulturellen als auch allgemein-historischen Zugriffs. Hierbei kann es nicht darum gehen, im Sinne der empirischen Sozialforschung „explanatory variables“ zu identifizieren, sondern vielmehr hermeneutisch und auf der Grundlage primär- und sekundärhistorischer Text- bzw. Quellenstudien Entwicklungslinien, Markierungspunkte und Weichenstellungen zu lokalisieren, welche für das jeweilige Bildungs- bzw. Berufsbildungssystem eine strukturbildende Relevanz besitzen. Der nachfolgende Beitrag befasst sich mit der historischen Dimension der Berufsbildung sowie der auf sie ausgerichteten Methodologie, denen zur Ergänzung strukturbezogener bzw. deskriptiv angelegter Berufsbildungsforschung – vor allem unter dem Aspekt der „Gegenwartsbedeutsamkeit“ – eine wichtige Rolle zufällt.“ (Autorenreferat; BIBB-Doku)