Fernlernen im Handwerk : eine empirische Untersuchung zum Einsatz von Fernlehrgängen für die Fortbildung von Unternehmern

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Tectum Verlag

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Marburg

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Abstract

"Bei der Hälfte der Absolventen des Lehrgangs "Energieberater im Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk", der 1997 als erster Fernlehrgang einer deutschen Handwerkskammer eingeführt wurde, handelt es sich um Handwerksunternehmer. Auf Grundlage einer schriftlichen Absolventenbefragung zeigt die vorliegende Studie, dass Konzepte des Fernlernens in der Tat ein adäquates Fortbildungsdesign für diesen Personenkreis darstellen können. Als herausragenden Vorteil erleben die Befragten die Möglichkeit zur asynchronen, individuellen Zeiteinteilung. Eine hohe Akzeptanz der Lehrgangsform zeigt sich insbesondere in der nahezu durchgängigen Bereitschaft der Beteiligten zur Teilnahme an weiteren Fernlehrgängen. Allerdings bleibt zu berücksichtigen, dass begleitenden Präsenzveranstaltungen gleichzeitig eine hohe Bedeutung beigemessen wird.Obwohl ein großer Teil der befragten Unternehmer über einen Zugang zum Internet verfügt, überwiegt die Zurückhaltung gegenüber E-Learning-Designs. Bei einer Gegenüberstellung der Befragungsergebnisse einer Absolventengruppe von Nicht-Handwerksunternehmern zeigen sich insbesondere hinsichtlich des Zeitkontingents für die Bearbeitung von Fernlehrgängen Unterschiede, wobei die Durchschnittswerte dieser Vergleichsgruppe deutlich unterschritten werden. Als Veranstalter von Fernlehrgängen für Handwerksunternehmer bieten sich die Handwerksorganisationen an: Nahezu alle Befragten geben an, bevorzugt auf Fernlehrangebote dieser Anbieter zurückgreifen zu wollen." (Autorenreferat)

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