Berufliche Pläne von Haupt- und Realschüler*innen : der Anteil der Unentschlossenen steigt
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„Im Ausbildungsjahr 2023/2024 ist die Zahl der Ausbildungsbewerber*innen im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht gestiegen. Die Zahl der von den Jugendlichen nachgefragten Ausbildungsstellen bleibt jedoch weit hinter der Zahl der offenen Ausbildungsstellen zurück. Seit der Covid-19-Pandemie sinkt der Anteil der Haupt- und Realschüler*innen in den jeweiligen Abschlussklassen, die sicher eine Ausbildung anstreben. Er lag zuletzt bei 42 beziehungsweise 37 Prozent. Dagegen bleibt der Anteil derjenigen, die keine Berufsausbildung absolvieren wollen, gleich (etwa 25 Prozent der Realschüler*innen und 15 Prozent der Hauptschüler*innen). Jedoch sind gleichzeitig Haupt- und Realschüler*innen der Abschlussklassen zunehmend unsicher bezüglich ihrer Ausbildungspläne. Jugendliche, deren Berufsorientierungsphase in die Zeit der Covid-19-Pandemie fiel, haben sich vielfach mit zeitlicher Verzögerung über Ausbildungsmöglichkeiten informiert und eine entsprechende Berufsberatung in Anspruch genommen. Die befragten Jugendlichen nutzten zur Berufsorientierung am häufigsten ihr persönliches Netzwerk als Informationsquelle. Allerdings gilt dies für Jugendliche aus eher bildungsfernen Elternhäusern in geringerem Maße. Letztere waren daher von dem eingeschränkten Angebot an Berufsberatung während der Covid-19-Pandemie im Schnitt stärker betroffen.“ (Textauszug; BIBB-Doku)
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