Intermediäres Handeln zur Gestaltung zukunftsfähiger Lernkulturen in Regionen
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Berlin
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Abstract
Das hier beschriebene Projekt 'Tätigkeits- und Lernagenturen - intermediäre Funktionen und Leistungen zur Gestaltung regionaler Lernkulturen' setzt Lernkulturerforschung und -entwickung in den regionalen Kontext. Es geht davon aus, dass regionale Lernkulturen gestaltbar sind. Lernkultur wird als ein soziostrukturelles Ausführungsprogramm mit systemischem Charakter verstanden, das in Regionen mit ihren besonderen Bedingungen unterschiedliche Ausprägungen erfährt. Übergreifendes Ziel des Projekts ist es, durch intermediäres Handeln (neue) Lernkulturen, die den Erhalt von Zukunftsfähigkeit in den Regionen bewirken, mit den jeweils regional unterschiedlichen Ausprägungen zu gestalten und zu erforschen. Von 2001 bis 2004 wurden acht Regionale Tätigkeits- und Lernagenturen mit Intermediären und Teams der Begleitforschung gefördert. Untersucht wurden intermediäre Funktionen und Leistungen, die Rolle, Funktion, und Aufgaben regional tätiger intermediärer Agenturen und die Gestaltung lernförderlicher Infrastrukturen für zukunftsfähige regionale Lernkulturen. In dem Report-Heft wird der Versuch unternommen, Prozessveräufe intermediären Handelns im Kontext regionaler Lernkulturgestaltung über einen bestimmten Zeitraum und bezogen auf ein inhaltliches Thema detailliert zu beschreiben. Intermediäre - genannt Lernunterstützer, zugleich auch Initiatoren, Vernetzer und teilnehmende Beobachter - berichten von ihrer Arbeit an verschiedenen vor allem ländlichen Standorten in Ostdeutschland, Gebieten, deren regionale Lernkulturen sich deutlich von denen in Westdeutschland unterscheiden. (BIBB-Doku)