Competence-based assessment
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Open University Press
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Buckingham
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Abstract
Die Beurteilung der beruflichen Handlungsfähigkeit auf der Grundlage nationaler Standards beruflicher Kompetenz ist eine wesentliche Neuerung der Berufsbildungsreform Grossbritanniens. Der Band beschreibt die Hauptmerkmale der kompetenzgestützten Beurteilung (competence-based assessment), stellt ihre Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung des englischen Systems der nationalen beruflichen Qualifikationen (NVQs) dar und geht auf ihre Vor- und Nachteile ein. In England gewann die kompetenzgestützte Beurteilung 1986 nach Vorlage des Regierungsberichtes über die Berufsabschlüsse an Bedeutung. Beanstandet wurde, dass zahlreiche Prüfungsgremien beschäftigungsrelevante Kompetenzen nicht adäquat berücksichtigten oder erfassten. Das wichtigste Merkmal der kompetenzgestützten Beurteilung ist die Definition klarer, transparenter Lernziele, die so formuliert sind, dass Prüfer, Ausbildungsteilnehmer und auch Aussenstehende die Prüfungsinhalte und -ziele nachvollziehen können. Von besonderer Bedeutung ist weiterhin die Loslösung der Beurteilung von bestimmten Institutionen oder Ausbildungsprogrammen. Grundlage für die kompetenzgestützte Beurteilung ist eine kriterienbezogene Messtheorie. Im britischen Berufsbildungssystem wird die Bewertung der beruflichen Kompetenz durch eindeutige Leistungskriterien konkretisiert. Trotzdem gibt es in der Praxis Probleme mit dem neuen Bewertungsverfahren, das in den folgenden Jahren durch weitere Detailvorgaben und neue Begriffe ergänzt wurde und dennoch immer wieder an seine Grenzen stösst. (BIBB)