Der Wettbewerbsföderalismus frisst seine Kinder : für eine wirksame Bildungsstrategie müssen die gröbsten Fehler der Föderalismus-Reform von 2006 behoben werden

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„Ob eine umfassende Bildungsreform überhaupt gedacht werden kann, hängt auch von den Steuerungsmöglichkeiten im Bildungsföderalismus ab. Der Beitrag von Matthias Anbuhl setzt sich kritisch mit den Folgen der Föderalismus-Reform des Jahres 2006 auseiander, in deren Rahmen unter der Überschrift des „Wettbewerbsföderalismus“ die bildungspolitischen Kompetenzen des Bundes stark beschnitten wurden. Er zeichnet den Prozess nach dem Dresdner Bildungsgipfel aus dem Jahr 2008 nach und zeigt auf, dass diese Form der offenen Koordinierung gescheitert ist, da die zentralen Ziele des Bildungsgipfels verfehlt wurden. Auch die Kultusministerkonferenz (KMK) habe es zudem seit dem Jahr 2009 nicht geschafft, eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung des Lehrkräftemangels zu entwickeln. Der Autor sieht in dem Wettbewerbsföderalismus einen Hemmschuh auf dem Weg zu einer sozialen Bildungsreform. Eine Alternative könne der Blick in die Schweiz bieten.“ (Hrsg., BIBB-Doku)

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