Weißbuch Arbeiten 4.0 : Arbeit weiter denken ; Diskussionsentwurf
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Berlin
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Abstract
"Der vorliegende Diskussionsentwurf für ein Weißbuch Arbeiten 4.0 ist das Ergebnis eines Dialogprozesses, den das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im April 2015 mit der Vorlage eines Grünbuchs begonnen hat. Der Entwurf fasst die gesellschaftliche Debatte zusammen und dient als Diskussionsgrundlage für die Gestaltung der Zukunft der Arbeit. "Arbeiten 4.0" ist die notwendige Ergänzung der Diskussion über die Digitalisierung der Wirtschaft, die in Deutschland vor allem unter der Überschrift "Industrie 4.0" geführt wird. Auf einige der aufgeworfenen Fragen wie: Hat sich die deutsche Wirtschaft im internationalen Wettbewerb behaupten können? Ist Industrie 4.0 in den meisten Unternehmen - zumindest in industriellen Wertschöpfungsketten und -netzwerken Standard geworden? Sind Unternehmen entgrenzter und virtueller geworden? Welche Arbeit wurde tatsächlich durch Roboter und Künstliche Intelligenz ersetzt und wo sind Kopf und Hand des Menschen auch in Zukunft noch unverzichtbar? Wo ist neue Arbeit entstanden? Ist für viele das Arbeiten in der Cloud und in der Crowd Wirklichkeit geworden? werden erst in der Zukunft Antworten gefunden werden. Aus dem Weißbuch aber resultiert derzeit schon ein Leitbild Guter Arbeit. In dem vier Grundsätze formuliert wurden: "1) Wir wollen eine innovative und lernende Gesellschaft sein, in der wir auch neue Risiken eingehen müssen. 2) Arbeit und Sozialstaat müssen immer zusammen gedacht werden. 3) Trotz aller modernen Entwicklungen bleiben die Tarifautonomie und die Mitbestimmung auch in der digitalen Wirtschaft wichtige Institutionen. 4) Alle Regeln und Prinzipien, ob staatlich oder tariflich, müssen in den Unternehmen und Betrieben auch akzeptiert und praktiziert werden." Zusätzlich dazu schlägt das BMAS die Erarbeitung eines Arbeitsweltberichts unter Beteiligung der Sozialpartner und Wissenschaft vor um eine bessere Datengrundlage in einzelnen Branchen zu erlangen." (Textauszug ; BIBB-Doku)