Zum Potenzial von Lehr-Lerntheorien für die Kompetenzentwicklung in der betrieblichen Bildungsarbeit
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146472
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Abstract
Ausgehend vom Spannungsverhältnis der Kompetenzentwicklung zwischen Bildungsanspruch und betrieblicher Realität geht der Beitrag der Frage nach, inwiefern am Arbeitsplatz tatsächlich eine Kompetenzentwicklung nach Vorgaben der jeweiligen Ausbildungsordnung erfolgt. Die Problematik einer in der betrieblichen Ausbildung mangelnden Kompetenzentwicklung wird an zwei Kreditinstituten (regionale Sparkasse und Landesbank) für den Bereich der betrieblichen Erstausbildung untersucht. Die Befunde bestätigen die Lücke zwischen Arbeitsplatzanforderungen und vorhandenem Kompetenzniveau in der Ausbildungspraxis. Die begrenzten Möglichkeiten der Förderung beruflicher Handlungskompetenzen im Beratungsgeschäft von Banken machen es erforderlich, die Kompetenzen an anderen betrieblichen Lernplätzen zu entwickeln. Zur didaktisch-methodischen Aufbereitung solcher Lernumgebungen bietet sich ein Rückgriff auf Erkenntnisse der Lehr-Lernforschung nachhaltig an. In einer Feldstudie wurde versucht, den Lernplatz durch realitätsnahe komplexe Lehr-Lern-Arrangements mit Arbeitsmöglichkeiten anzureichern, um den Kompetenzaufbau zu gewährleisten. Der Beitrag stellt die empirischen Befunde zum Kompetenzaufbau vor. (BIBB-Doku)