Berufsbegleitende Weiterbildung zum Industriemeister 2000 und Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH) am Studienort Betrieb : Schlussbericht. FKZ: 5235.00
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Rostock
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Abstract
Unter Führung eines Leitbetriebes wurde in einem Ausbildungsverbund von zunächst 19, schließlich 42 Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern eine gestufte Mehrfachqualifizierung erarbeitet, die aus Berufsausbildung, Zusatzqualifikationen und Studierbefähigung, angedocktem Meisterabschluss, Ausbildereignungsprüfung und Abschluss als Wirtschaftsingenieur besteht. Ziel war eine engere Verknüpfung von Fachhochschule und Praxis, um eine unmittelbare und flexible Einsetzbarkeit der Absolventen aufgrund der in der praktischen Arbeit erlangten Prozesskenntnis zu erreichen, so dass Einarbeitungszeiten komplett entfallen können. Dahinter steht ein Verständnis von Berufsbildung als einem ganzheitlichen und in vollständigem Arbeitshandeln aufgehenden Prozess für das Leitziel berufliche Handlungsfähigkeit. Quelle des Lernens ist der reale Kundenauftrag. Kundenauftragsabwicklungsprozesse sind nicht nur im ablauforganisatorischen Sinne vollständig, sondern auch im Sinne selbstgesteuerten Handelns als Regulationsprinzip informeller Kompetenzaneignung. Das dreijährige Grundstudium setzt sich zusammen aus jeweils acht Monaten Praxissemester im Betrieb und drei Monaten Theoriesemester im Präsenzstudium. Nach jedem Projektzyklus wird eine Projektpräsentationsprüfung vor einer paritätischen Kommission mit Vertretern der zuständigen Stellen, der Unternehmen, des Trainingsbetriebes und dem Fachprofessor des Leitfachs an der Fachhochschule abgelegt. Es wurde eine Studien- und eine Prüfungsordnung für den dualen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen geschaffen und verstetigt. (BIBB-Doku)