Lehrveranstaltungsevaluation als Bestandteil des Qualitätsmanagements von Studium und Lehre : Möglichkeiten nutzen, Grenzen erkennen
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Abstract
"Im Zuge der Bologna-Reform rückt die Qualität der Lehre stärker in den Fokus der Hochschul- und Fakultätsleitungen. Das Ziel der Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden und damit einhergehend die zunehmende Kompetenzorientierung in der Lehre führen zu maßgeblichen Veränderungen im Alltag der Wissensvermittlung. Nicht mehr Dozierende, sondern Studierende stehen im Mittelpunkt der Lehre. Gleichzeitig erfordern Akkreditierungsverfahren die Einhaltung von Standards zur Sicherung der Lehrqualität. Die Lehrveranstaltungsevaluation ist dabei ein weit verbreitetes Verfahren, um die Qualität der Lehre zu überprüfen und langfristig zu verbessern. In der Art der Anwendung des Instruments unterscheiden sich die Hochschulen jedoch stark. Insbesondere der Grad der Einbindung der Lehrveranstaltungsevaluation in ein Konzept des Qualitätsmanagements und damit einhergehend der Umgang mit den Ergebnissen sind differierende Momente. Dabei entscheidet vor allem ein ganzheitliches Konzept zur Sicherung und Verbesserung der Lehrqualität über den Nutzen der Evaluation. Dieser Beitrag verdeutlicht die Möglichkeiten und Grenzen der Lehrveranstaltungsevaluation und zeigt dadurch Wege auf, das Instrument im Sinne des Qualitätsmanagements an Hochschulen anzuwenden." (Autorenreferat; BIBB-Doku)