Industrie 4.0 - Konsequenzen für die Facharbeiter/-innen!
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Abstract
"Wir erleben gegenwärtig eine erneute Hinwendung zur industriellen Arbeit unter dem Stichwort Industrie 4.0. Der im 20. Jahrhundert proklamierte strukturelle Wandel zur Digitalisierungsgesellschaft wird von der Industrie wieder eingeholt. Der Anteil der Industrie an der Bruttowertschöpfung ist in Deutschland seit den 1990er Jahren relativ stabil und beträgt um 25%. 'Industrie 4.0' ist zu einem neuen Leitbegriff im Kontext 'Zukunft der Arbeitswelt' geworden. Um die Implementierung von Industrie 4.0 zu beschleunigen, gibt es zahlreiche Überlegungen und Aktivitäten und ein schrittweises Voranschreiten in der Nutzung von Cyber-Physischen-Systemen (CPS). Dieses hat erhebliche Auswirkungen auf die Fachkräfte, besonders auf die als Facharbeiter, Meister und Techniker Beschäftigten. Eine der zentralen Fragen ist, ob diese Gruppe der Facharbeiter in der "intelligenten" und digitalisierten Produktion von morgen noch Platz findet. Der Beitrag greift auf die Studie 'Industrie 4.0 Auswirkungen auf Aus- und Weiterbildung in der M+E-Industrie' von bayme vbm zurück." (Autorenreferat; BIBB-Doku)