Kognitive und soziale Selektivität am Übergang in die berufliche Ausbildung

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Abstract

Von den disparaten Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt sind insbesondere die lern- und leistungsschwächeren Jugendlichen betroffen, für die es immer schwieriger wird, überhaupt eine Ausbildung zu bekommen. Systematische Untersuchungen zu Bildungs- und Qualifizierungschancen im Ausbildungssystem (duale Ausbildung, Schulberufssystem und Übergangssystem) und seiner hohen Binnendifferenzierung liegen bislang kaum vor. Der Beitrag versucht hier Lücken zu schließen, indem insbesondere die relativen Chancen verschiedener Gruppen bei Einmündung in eine berufliche qualifizierende Ausbildung thematisiert und die Lage besonderer Risikogruppen in den Blick genommen werden. Folgende Fragestellungen werden anhand von Daten aus Studien im Hamburger Berufsbildungssystem untersucht: (1) Inwiefern unterscheiden sich die Jugendlichen in den Teilsystemen beruflicher Ausbildung hinsichtlich ihrer formalen und tatsächlichen schulischen Vorbildung und im Hinblick auf ihre soziokulturellen Herkunftsbedingungen? (2) Welche spezifischen Benachteiligungen ergeben sich für bestimmte Gruppen? (3) Welche Merkmale kennzeichnen Risikogruppen am Übergang in eine berufliche Ausbildung? (BIBB-Doku)

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