Die Entwicklung der Schwund- und Studienabbruchquoten an den Hochschulen : statistische Berechnungen auf der Basis des Absolventenjahrgangs 2010

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Hannover

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Das HIS-Institut für Hochschulforschung hat zum sechsten Mal in Folge differenzierte Studienabbruchquoten vorgelegt. Berücksichtigt werden die verschiedenen Abschlussarten (Bachelor-, Master- und Diplomstudium) und Fächergruppen an Universitäten und Fachhochschulen. Erstmals werden Studienabbruchwerte für ausländische Studierende, getrennt nach Bildungsinländern und Bildungsausländern, vorgelegt. Für die deutschen Studierenden wurden neben den Studienabbruchquoten auch ausgewählte Schwundquoten und Schwundbilanzen für ausgewählte Fächergruppen und Abschlussarten berechnet. Nach den Berechnungen auf Basis des Absolventenjahrgangs 2010 zeigt sich, dass von 100 deutschen Studienanfängern der Jahrgänge 2006/2007 im Bachelorstudium 28 ihr Studium erfolglos abgebrochen haben. Damit hat sich die Studienabbruchquote bei den Bachelorstudierenden im Vergleich zu den Studienanfängern 2004/2005 um drei Prozentpunkte erhöht. Dies ist vor allem der Entwicklung an den Universitäten geschuldet. Hier sind besonders hohe Studienabbruchquoten in den ingenieurwissenschaftlichen Bachelor-Studiengängen festzustellen. Es ist davon auszugehen, dass sich hinter diesem vergleichsweise hohem Wert Übergangs- und Anpassungsprobleme bei der Einführung der gestuften Studiengänge verbergen. (BIBB-Doku)

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