Kommunikation anstatt Deutschunterricht : Stein der Weisen oder Beleg für didaktische Inkompetenz

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Der Verfasser kritisiert die ablehnende Haltung der Kammern und Schulbehörden bzw. Kultusministerien in Hamburg und Schleswig- Holstein gegenüber dem Deutschunterricht an Berufsschulen, die stattdessen dem Fach Kommunikation den Vorrang geben, weil dort solche Sprech- und Schreibtechniken antrainiert werden, die im Ausbildungsbetrieb aktuell verwertet werden können. Der Autor plädiert für die Beibehaltung des Deutschunterrichts aus folgenden Gründen: Neben den Berufsschulen und Lehrern wären vor allem die Auszubildenden die Leidtragenden, weil das Beharren auf dem Berufsbezug der Inhalte und Kompetenzen im Unterricht zu Lasten ihrer beruflichen Handlungsfähigkeit ginge. Aufgrund des schnellen Verfalls des erworbenen berufsspezifischen Wissens hängt die berufliche Handlungsfähigkeit immer weniger von fach- bzw. betriebsspezifischen Fertigkeiten ab, dafür aber immer mehr von berufsübergreifenden Fähigkeiten, Kompetenzen und Strategien, die im Gegensatz zum ständig neu produzierten berufsspezifischen Wissen nicht veralten. (BIBB2)

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