Der Brügge-Kopenhagen-Prozess : Beginn der Umsetzung der Ziele von Lissabon in der beruflichen Bildung
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Abstract
Im Dezember 2002 verabschiedete der Rat der Bildungsminister eine "Entschliessung zur Förderung einer verstärkten Zusammenarbeit bei der beruflichen Bildung" und eine sog. "Kopenhagen-Erklärung", die eine wichtige Wegmarke für die Schaffung eines europäischen Bildungsraumes setzen. Diese Initiativen sind zugleich grundlegende Elemente eines politischen Prozesses: Die Umsetzung der Ziele des Europäischen Rates von Lissabon soll die EU bis zum Jahr 2010 zum wettbewerbsfähigsten, wissensgestützten Wirtschaftsraum machen. Im Beitrag wird die Entschliessung in den Rahmen der bildungspolitischen Entwicklungen auf europäischer Ebene eingeordnet und hinsichtlich ihrer Bedeutung und Tragweite für die Berufsbildungspolitik bewertet. Die zentralen zukünftigen Handlungsfelder der Europäischen Union werden sein: Europäische Dimension, Förderung der Transparenz, Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen, Qualität, Bildungspersonal. Elemente freiwilliger und weicher bildungspolitischer Koordination werden an Bedeutung gewinnen. (BIBB2)