Rettet die Umweltkrise die Berufspädagogik vor dem Abschied von der Erziehung?
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109102
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Abstract
"Umwelterziehung beruft sich auf die globale Bedrohung durch die Umweltkrise. Voraussetzung für ihr erzieherisches Handeln ist der diagnostische, prognostische und therapeutische Vorsprung der Erziehenden gegenüber zu Erziehenden. Das Verhältnis zwischen beiden ist eines der Überlegenheit; daraus wird der Anspruch auf Leiten und Lenken legitimiert. Diese Position wird kritisiert; ihr wird der Gedanke einer Umweltbildung als Aufklärungs- und Verständigungsprozess zwischen Lehrenden und Lernenden gegenübergestellt. Umweltbildung lässt die jungen Erwachsenen selbst ihre eigenen Formen eines verantwortlichen Umgangs mit der Natur entwickeln. Dafür hat die Berufsschule die Bedingungen herzustellen und Lernchancen anzubieten. Will es die Berufsschule den Lernenden erleichtern, Umweltverantwortung zu übernehmen, muss sie sich zur demokratischen Erwachsenenschule reformieren." (Autorenreferat)