Pflegedidaktische Curriculumentwicklung - Neue Anforderungen in der Lehrerbildung : case Management und pflegedidaktische Kategorialanalyse

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Im Zuge der veränderten Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens verlieren die traditionellen pflegerischen Berufsbilder ihre Funktionalität, verschärfen die Passungsproblematik zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem und erfordern eine auf Professionalität gerichtete curruculare Neujustierung. Der Beitrag nimmt Bezug auf die neuen Anforderungen in der Lehrerbildung zur schulnahen Curriculumkonstruktion. Im ersten Teil werden aus der Sicht berufsbildungswissenschaftlicher Qualifikationsforschung die Arbeitsschneidung, nach der die Regulierung und Steuerung der Aufgaben im Gesundheitswesen erfolgen, und das Case Management erläutert. Im zweiten Teil wird diese Perspektive im Rahmen der Bildungsforschung zu der curricularen Ausarbeitung einers Lernfeldes didaktisch weitergeführt. "Die im Siegener Ansatz herausgearbeiteten Antinomien der Moderne - Freiheit und Zwang, Organisation und Interaktion, pädagogische Einheitsentwürfe und kultuelle Vielfalt, Nähe und Distanz - werden mit Hilfe des Strukturgitteransatzes pflegedidaktisch ausdifferenziert und kategorialanalytisch am Einzelfall erprobt. Im Zentrum der Kategorialanalyse steht das Verhältnis von Erfahrungswissen und wissenschaftlichem Wissen (Hermeneutische Einzelfallkompetenz) und die damit verbundene Fähigkeit zum Perspektivenwechsel." (BIBB-Doku)

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