Digitale Medienverwendung an berufsbildenden Schulen - Ergebnisse einer empirischen Studie
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Abstract
"Eine Computerneuausstattung für die Stadtschulen in München bildete den Ausgangspunkt einer empirischen Studie zur didaktischen Implementierung digitaler Medien an berufsbildenden Schulen. Bemerkenswert an der Neuausstattung ist, dass sie sich am didaktischen Bedarf der Einzelschulen orientiert und die Verteilung von Hard- und Software, die Sicherstellung von Wartung, Support sowie Fortbildungsmaßnahmen zentral organisiert werden. Somit wurden in der Schulregion München optimierte infrastrukturelle Bedingungen für eine digitale Medienverwendung im Unterricht geschaffen. Aktuelle nationale und internationale Studien zeigen jedoch, dass auch an Schulen mit einer akzeptablen IT-Infrastruktur die digitale Medienverwendung häufig hinter den Erwartungen zurückbleibt. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie Lehrkräfte in München die Computerneuausstattung didaktisch nutzen und wie sie ihre digitale Medienverwendung begründen. Diesbezüglich fand eine teilstrukturierte qualitative Befragung der involvierten Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen statt. Die Erhebung führte zu einer Sammlung von insgesamt 3660 Argumenten, welche ein komplexes Abbild der Intentionen und Motive bezüglich der didaktischen Nutzung der Neuausstattung ermöglichen. Die zentralen Ergebnisse der Studie wurden im Rahmen des Workshops "Digitale Medien" der Hochschultage "Berufliche Bildung 2008" vorgestellt. Vor der Darstellung der Ergebnisse und des Forschungsdesigns erfolgt ein kurzer Abriss der aktuellen theoretischen Diskussion bezüglich der Notwendigkeit oder vielmehr des didaktischen Mehrwerts einer digitalen Medienverwendung im Unterricht." (Autorenreferat; BIBB-Doku)