Der Übergang der Absolventen aus Sonderausbildungsgruppen in die Erwerbstätigkeit
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117230
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Köln
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Abstract
Im Rahmen eines Landesprogramms zur Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze wird in Nordrhein-Westfalen seit 1984 die ausserbetriebliche Berufsausbildung unversorgter Ausbildungsstellenbewerber gefördert. Durch eine empirische Untersuchung sollte geklärt werden, wie den Absolventen der Übergang in das Beschäftigungssystem gelingt. 1755 Teilnehmer wurden kurz vor Ausbildungsende zu soziodemographischen Merkmalen und ihren beruflichen Zukunftserwartungen befragt. 1210 von ihnen beteiligten sich auch an der zweiten Befragung ein halbes Jahr nach Ausbildungsende, bei der der tatsächliche Verbleib - auch im Vergleich zu dual ausgebildeten Jugendlichen - erhoben wurde. "Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die ausserbetriebliche Berufsausbildung in Sonderausbildungsgruppen eine durchaus erfolgreiche Fördermassnahme darstellt. Probleme beim Übergang an der zweiten Schwelle sind in den seltensten Fällen auf nennenswerte Qualifikationsdefizite oder mangelnde Bereitschaft der Ausbildungsabsolventen zurückzuführen, sich den objektiven Bedingungen der beruflichen und regionalen Arbeitsmärkte zu stellen. Ihre Ursachen sind vielmehr in der nach wie vor angespannten Arbeitsmarktlage zu suchen." (IAB2)