Lernortkooperation und zukünftige Anforderungen an das duale System der Berufsausbildung
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Bielefeld
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Abstract
Der Autor untersucht, inwieweit sich aus veränderten Bedingungen und daraus resultierenden Anforderungen an das duale System Hinweise für eine Neubestimmung der Zusammenarbeit von Betrieb und Berufsschule ableiten lassen. Dabei wird die These vertreten, dass der Lernortkooperation eine wesentliche Funktion im Rahmen einer Strategie zur Modernisierung der beruflichen Bildung zukommen müsste. Die neuen Anforderungen machen es nötig, dass beide Partner sich stärker aufeinander beziehen und neue Formen der Zusammenarbeit entwickeln. Dies gelte insbesondere für die Berufsschule, die neue strukturelle Beziehungen mit dem betrieblichen System herstellen muss. Die Ausgangsbedingungen für die Nutzung von Kooperation als Innovationsinstrument sind in der Praxis unterschiedlich. Während unter grossbetrieblichen Ausbildungsstrukturen innovative Ausbildungskonzepte ohne Lernortkooperation ihr berufspädagogisches Ziel nicht erreichen, kommen unter kleinbetrieblich-handwerklichen Ausbildungsstrukturen Innovationen in der Ausbildung ohne Kooperation erst gar nicht in Gang. (BIBB2)