Subjektivierte Arbeit : Ansprüche - Anforderungen - Kontextualisierungen

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Abstract

"Der Beitrag fokussiert die Verhältnisbestimmung von Arbeit und Beruf im Spannungsfeld von Subjekt, Berufs-/ Weiterbildung und Gesellschaft. Ausgehend von der arbeitssoziologischen Diagnose einer Subjektivierung von Arbeit und einem skizzenhaften Überblick über die Dimensionen des Subjektivierungsdiskurses stellt der Beitrag die Frage, wie Berufs- und Weiterbildung theoretisch, empirisch und praktisch davon betroffen ist. Das infrage gestellte Berufskonzept verbindet auf spezifische Weise die Subjektseite mit der Strukturseite der Arbeitswelt. Die Formation des modernen Individuums als arbeitendes Subjekt und Staatsbürger hängt eng mit der Kodifizierung der Arbeit nach dem Prinzip der Beruflichkeit zusammen. Insofern ist zu fragen, wie die Veränderungen der Arbeit, die mit dem Terminus Subjektivierung von Arbeit bezeichnet werden, mit neuen regulatorischen und sozialen Praktiken der Berufs- und Weiterbildung einhergehen. In der Konsequenz ergibt sich ein Verständnis der aktuellen Wandlungsprozesse im Verhältnis von Subjekt, Bildung und Gesellschaft, welches durch historisch rekonstruktive, komparative und gendersensible Analysen neu zu bestimmen ist." (Autorenreferat; BIBB-Doku)

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