Achieving equity through 'gender autonomy' : the challenges for VET policy and practice
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Abstract
Der Artikel basiert auf den Ergebnissen eines Forschungsprojektes zum Thema "Geschlecht und Qualifikation", das im Rahmen des 5. Forschungsrahmenprogramms durchgeführt wurde. In diesem Projekt untersuchten Forscher aus fünf europäischen Ländern (Deutschland, Finnland, Griechenland, Portugal, Vereinigtes Königreich) den Einfluss der geschlechtsspezifischen Trennung ("gender segregation") des europäischen Arbeitsmarktes auf die berufliche Bildung unter besonderer Berücksichtigung von Schlüsselkompetenzen und Qualifikationen. Speziell untersucht wurden die Erfahrungen junger Erwachsener beim Eintritt in bestimmte Berufsfelder (Kinderbetreuung, Elektrotechnik, Lebensmittelzubereitung) sowie von Erwachsenen bei einem Berufswechsel. Grundlage der Untersuchung waren empirische Daten aus 244 Interviews und von Besichtigungen in 10 Bildungseinrichtungen und dem zugehörigen Arbeitsumfeld sowie Inhaltsanalysen von Stellenanzeigen, Curricula, Broschüren und anderen Quellen. Einige dieser Daten (Erfahrungsberichte von Frauen und Männern in "atypischen" Berufen sowie von Frauen und Männern, die nach bestimmten Phasen der Arbeitslosigkeit den Beruf gewechselt haben) wurden von der Autorin für Sekundäranalysen herangezogen. Hieraus entwickelte sie das Konzept der "Geschlechterunabhängigkeit" ("gender autonomy"), das einen Beitrag zur Überwindung geschlechtsspezifischer Unterschiede bei der Bewerberauswahl leisten soll. (BIBB)