Neue Wege zum Berufsabschluss für an- und ungelernte junge Erwachsene

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Etwa 17 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren bleiben ohne Berufsabschluss. Um die Quote der An- und Ungelernten zu senken, gibt es die Förderinitiative 'Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung', an der 22 regionale Förderinitiativen beteiligt sind. Darin sollen nachhaltig geeignete Rahmenbedingungen für Nachqualifizierung geschaffen und bedarfsgerechte Qualifizierungsangebote eingeführt werden. Abschlussorientierte modulare Nachqulifizierung eröffnet jungen Beschäftigten und Arbeitslosen, die einen Berufsabschluss nicht mehr im Rahmen einer Erstausbildung erreichen können, im Rahmen der Weiterbildung einen Weg zum Berufsabschluss. Aus früheren Berufstätigkeiten und Qualifizierungsgängen vorhandene berufliche Kompetenzen werden einbezogen. Dafür gibt es geeignete Kompetenzfeststellungsverfahren und individuelle Qualifizierungspläne. Durch eine enge Verknüpfung von Lernen und Arbeiten sowie durch geeignete Lernförderung wird lernungewohnten Personen die berufliche Kompetenzentwicklung erleichtert. Die Abschlussprüfungen unterscheiden sich nicht von den Prüfungsanforderungen der Erstausbildung. Das Förderprogramm greift auf Ergebnisse der BIBB-Modellversuchsreihe zur berufsbegleitenden Nachqualifizierung aus den Jahren 1995 bis 2000 zurück. (BIBB-Doku)

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