Qualität ist viereckig : Reflexionen zum Umgang mit Qualität in der Weiterbildung
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Abstract
Bei der Qualitätssicherung dominieren technokratische Konzepte der Machbarkeit und Kontrollierbarkeit von Bildungswirkung; der erwachsenenpädagogische Kenntnisstand über die Möglichkeiten, Kontingenzen und strukturellen Erfolgsunsicherheiten des Lernens Erwachsener wird dabei allzuhäufig ignoriert. Die Qualität in der Weiterbildung zeigt sich nicht nur im Endprodukt (aus- oder weitergebildete Teilnehmer), sondern bereits in der didaktischen Gestaltung des Aneignungsprozesses, ein Aspekt, der in der Qualitätssicherung kaum berücksichtigt wird. Der Autor formuliert in fünf Thesen, wie Qualität in der Weiterbildung gesichert, gestützt und kontrolliert werden kann. Er geht davon aus, dass Qualität vier Erfolgsarten umfasst: Neben dem Zufriedenheits- und dem Legitimationserfolg gehören der Lern- oder Aneignungserfolg und der Transfererfolg dazu. Gute Qualität ist dann gegeben, wenn zu allen vier Erfolgsarten positive Einschätzungen oder Ergebnisse dokumentiert werden können. (BIBB2)