Vergabe von Lehrstellen an ausländische Jugendliche aus Nicht-EU-Staaten : Erfahrungen und Beweggründe von Berufsbildnerinnen - eine erste Bestandsaufnahme. Zertifikatsarbeit

bibb.id136551
bibb.publisherplaceLuzern
dc.contributor.authorBaehler, Michele [Verfasser]
dc.contributor.authorHübscher Ritler, Bettina [Verfasser]
dc.contributor.authorStalder, Thomas [Verfasser]
dc.contributor.editorInstitut für Kommunikationsforschung - ikf [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherInstitut für Kommunikationsforschung - ikf
dc.coverage.spatialCH
dc.date.accessioned2018-12-17T17:24:17Z
dc.date.available2018-12-17T17:24:17Z
dc.date.issued2008
dc.description.abstractDie schweizerische Bildungsforschung befasste sich in den letzten Jahren mit der Frage des Überganges von der Volksschule in die Sekundarstufe II. Immer wieder ergab sich der Befund, dass ausländische Jugendliche, speziell junge Menschen, die spät in die Schweiz immigriert sind und aus dem dritten Kreis (Nicht-EU-EFTA-Staaten) stammen, bei der Vergabe von Lehrstellen massiv benachteiligt sind. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einer der wichtigen ist in Vorbehalten zu finden, die Lehrstellenvergebende den jungen MigrantInnen gegenüber haben. Die jungen AusländerInnen werden bezüglich schulischen Kompetenzen und Arbeitshaltungen weniger positiv eingeschätzt als gleichaltrigen Jugendliche mit Schweizer Pass. Die Berufsbildungsverantwortlichen gehen oftmals davon aus, dass vorhandene sprachliche Defizite, wenig Bereitschaft zur Anpassung an hiesige Verhältnisse der Jugendlichen und kulturelle Hürden Probleme darstellen, die die Ausbildung von ausländischen Jugendlichen als wenig attraktiv und für den Betrieb als aufwändig erscheinen lassen. Im vorgestellten Projekt wurden die Beweggründe für die Lehrstellenvergabe, die gemachten Erfahrungen und die Einstellungen der Berufsbildner untersucht. Dabei wurde folgenden Fragen nachgegangen: (1) Welches sind die Beweggründe der jeweiligen BerufsbildnerInnen, respektive der Betriebe, Jugendlichen mit Migrationshintergrund die Lehrstelle zu geben? Wie ist der Prozess der Lehrstellenbesetzung verlaufen? (2) Welche Erfahrungen wurden mit der Lehrstellenbesetzung gemacht? Welche interkulturellen Ressourcen und Kompetenzen der Lernenden sehen die BerufsbildnerInnen? Welche bei sich selber? (3) Wo sehen die befragten BerufsbildnerInnen Bedarf an Unterstützung und Austausch mit anderen BerufsbildnerInnen, um im Ausbildungsprozess erfolgreich mit allfälligen Kommunikationshindernissen im Bereich der Interkulturalität umgehen zu können? Befragt wurden Berufsbildner, die im August 2007 mit ausländischen Jugendlichen aus Nicht-EU-Staaten ein Lehrverhältnis eingegangen sind. (BIBB-Doku)
dc.format.extent98 S.
dc.format.illustrationLiteraturverz.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/750969
dc.language.isode
dc.subject.classificationP 1.1 Jugendliche
dc.subject.classificationP 1.5 Migranten
dc.subject.classificationG 1.3.2.2 Übergänge
dc.subject.classificationS 4.3.5 Bildungsbeteiligung & soziale Gerechtigkeit
dc.subject.classificationI 2.2.1 Westeuropa
dc.subject.otherAusländischer Jugendlicher
dc.subject.otherAusbildungschance
dc.subject.otherBerufseinmündung
dc.subject.otherBerufsberatung
dc.subject.otherInterkulturelle Kompetenz
dc.subject.otherAusbildungsstellenmarkt
dc.subject.otherBetriebsbefragung
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherSchweiz
dc.titleVergabe von Lehrstellen an ausländische Jugendliche aus Nicht-EU-Staaten : Erfahrungen und Beweggründe von Berufsbildnerinnen - eine erste Bestandsaufnahme. Zertifikatsarbeit
dc.typeBuch

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