Qualifizierung für den Beruf Industriekaufmann/-kauffrau durch Erarbeiten eines Informationssystems über Strukturen, Funktionen und Prozesse eines Modell-Industriebetriebes

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Die duale Ausbildung ist geprägt durch die Diskrepanz zwischen den vermittelten Lerninhalten in der Berufsschule und den Qualifikationsanforderungen der Betriebe, die durch die Dynamik der betrieblichen Leistungsprozesse bestimmt werden. Mit dieser Entwicklung haben die Curricula bisher nicht Schritt gehalten. Da die Schule keinen direkten Einfluss auf die Entwicklung der betrieblichen Leistungsprozesse ausübt, muss sie deren Entwicklungstrends folgen. Nach Meinung des Verfassers müssen die betrieblichen Leistungsprozesse zum Kriterium von Curricula werden, wenn die Qualifikation eines Mitarbeiters daran gemessen wird, inwieweit er diese Prozesse beherrscht bzw. gestalten kann. Funktionale und fachwissenschaftliche Kenntnisse werden nicht überflüssig, sondern erhalten nur einen anderen Stellenwert. Mit seinem Projekt beabsichtigt der Verfasser, betriebliche Leistungsprozesse als Strukturierungsmerkmal des Unterrichts zu erproben. (BIBB2)

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