Zum zukünftigen Verhältnis von lernendem Unternehmen und Berufsbildung : Workshop "Berufliche Bildung in lernenden Organisationen" (1998, Berlin)
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86283
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Bielefeld
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Abstract
Der Verfasser stellt eine zunehmende Kluft zwischen den Qualifikationsanforderungen der Unternehmen an die Mitarbeiter fest, insbesondere in bezug auf Methoden- und Sozialkompetenz, Flexibilität und zukünftige Veränderungen, und einer demgegenüber eher starren und reaktiv orientierten Berufsausbildung. Er stellt die Forderung auf, es müsse eine schnellere Anpassung der Ausbildungsinhalte an die Bedürfnisse der Unternehmen erfolgen. Die Verfahren zur Entwicklung und Neuordnung von Ausbildungsberufen müssten in der Weise beschleunigt werden, dass sich diese im Verlauf der technologischen Entwicklungen befinden. Da das Ziel einer proaktiven Berufsausbildung in der nächsten Zukunft jedoch nicht zu erreichen sei, sollte wenigstens eine simultane Berufsausbildung realisiert werden, die sich durch die parallele Entwicklung von Ausbildungsinhalten und neuen Technologien auszeichnet. Derzeit sei die Berufsausbildung zu starr und reaktiv und verliere daher für lernende Unternehmen immer mehr an Stellenwert. Der Verfasser nennt Wege für eine zukunftsorientierte Berufsausbildung: Ausbau der Ausbildung im Verbund, Verbesserung der Lernortkooperation, Erhaltung der Dualität, Vermittlung der Theorie ausschliesslich in der Berufsschule und der Praxis ausschliesslich im Unternehmen. (BIBB2)