Bildung und Zivilisation : Vorstudien in theoretischer und forschungspraktischer Absicht
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10611
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GAFB-Verl
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Frankfurt/Main
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Abstract
Die Publikation gibt eine sogenannte Machbarkeitsstudie wieder, die im Rahmen der Vorbereitung eines Qualifizierungsprojekts entstand, in dem Frauen auf die Telearbeit vorbereitet werden sollen. Neben den praktisch zu lösenden Fragen, wie der Akzeptanz des Umschulungsangebots durch arbeitslose Frauen, der Bestimmung des Finanz- und Personalrahmens sowie der Ausbildungsinhalte und - methoden, sollten auch umfassende theoretische Überlegungen angestellt werden, die in eine Hauptstudie im Forschungsprojekt Bildungs- und Zivilisationstheorie einfliessen werden. Deshalb ist neben einem Teil, der sich mit Einstellungsmustern zur beruflichen Selbständigkeit von Frauen, zu technisch-ökonomischen Zusammenhängen und zum Bedarf von Telearbeit bei Betrieben sowie zum Forschungsstand medialen Lernens befasst, auch ein Teil mit bildungstheoretischen Überlegungen enthalten. Nach der Darstellung des Ziels der Studie werden im zweiten Kapitel bildungs- und gesellschaftstheoretische Grundfragen thematisiert. In den nachfolgenden Kapiteln werden die zivilisatorische Funktion der Berufsidee und der berufsförmig organisierten Arbeit, der Zusammenhang von Bildung und Technik aus verschiedenen Perspektiven und die Frage nach dem Stellenwert von Methoden im Bildungsprozess behandelt. Im Schlusskapitel wird ein erstes Resümee zum Verhältnis von Bildungs- und Zivilisationstheorie gezogen, das auch Grundlage für die weiteren Arbeiten am Projekt TELSA (Hochtechnologieorientierte Arbeitsplätze (Telearbeit) für Frauen in Sachsen-Anhalt) sein soll. (BIBB2)