Weitreichende Verbesserungen der Berufsbildungsstatistik ab April 2007 : zur Aussagekraft der Berufsbildungsstatistik für die Berufsbildungsforschung und Politikberatung
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129065
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Abstract
Die statistischen Ergebnisse zur Entwicklung des Ausbildungsmarktes, die jeweils im Herbst veröffentlicht werden, sind stets Auslöser für teils heftige Diskussionen: Was die einen als Beleg für ein insgesamt knappes, aber immer noch ausreichendes Lehrstellenangebot interpretieren, ist für die anderen Beweis für einen aus den Fugen geratenen Markt, der einem großen Teil von ausbildungsreifen Jugendlichen keine Perspektive mehr zu eröffnen vermag. Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, inwieweit "die Verbesserung der Datenlage in der Ausbildungsstatistik auch tatsächlich zu einer Verbesserung der Entscheidungsbasis in der Berufsbildungspolitik beitragen kann. Dabei wird deutlich, dass die chronischen Kontroversen nicht allein im Zusammenhang mit einer Intransparenz auf dem Ausbildungsmarkt stehen, sondern auch Folge einer bisweilen massiven Interessendivergenz derjenigen Kräfte, die maßgeblich an der Gestaltung des beruflichen Bildungssystems beteiligt sind. Für das BIBB, das institutionell an der Schnittstelle zur Berufsbildungspolitik angesiedelt ist, bedeutet diese Situation einen Spagat zwischen enger Kooperation auf der einen Seite und Bewahrung wissenschaftlicher Eigenständigkeit auf der anderen Seite. (BIBB2)