Lehrabschlussprüfung und berufliche Zukunft. Analyse einer schriftlichen Befragung und der amtlichen Statistik
item.page.bibb.id
120517
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft
item.page.bibb.publisherplace
Wien
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die vorliegende Untersuchung basiert auf der Analyse einer schriftlichen Befragung der Jugendlichen, die 1987 zur Lehrabschlussprüfung angetreten sind. Von insgesamt 61.000 Prüflingen wurden fast 2.900 in der Erhebung des ibw erfasst. Schwerpunkte der Untersuchung sind Eignungsvoraussetzungen, Berufsmotivation, schulische Vorbildung und berufsbezogene Pläne und Erwartungen sowie generelle Verhaltensdispositionen der Auszubildenden in ihrem Zusammenhang mit der beruflichen Zukunftsperspektive. "Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt einerseits auf den Eignungsvoraussetzungen der Jugendlichen zu Beginn der Lehre, die durch Eignungstestung, Berufsberatung und die besuchte Schule vor Eintritt in die Lehre erfasst werden. Andererseits werden die berufsbezogenen Pläne und Erwartungen der Jungfacharbeiter und kaufmännischen Fachkräfte ausführlich in Abhängigkeit vom Erfolg bei der Abschlussprüfung untersucht. So wird die Motivation zum Selbständigwerden, zum Verbleib im Beruf oder zum Berufswechsel und die Erwartung von Beschäftigungschancen und - problemen nach Berufsgruppen thematisiert. Die Informationen über die subjektiven Erwartungen und Einschätzungen des Arbeitsmarktes für Fachkräfte mit Lehrabschluss basieren auf einer schriftlichen Befragung von 2900 = 4,8 % der Antretenden bei der Lehrabschlussprüfung des Jahres 1987. Um die Erwartungen und Einschätzungen der Befragten in ihrem Realismus zu überprüfen, werden Daten der amtlichen Statistik zur Erwerbstätigkeit von Lehrabsolventen herangezogen und mit den Befragungsdaten in Beziehung gesetzt." Die Ergebnisse zeigen u.a., dass ein Eignungstest vor Ausbildungsbeginn die Misserfolgsquote halbiert, dass neun von zehn Absolventen erwarten, im erlernten Beruf arbeiten zu können, und dass die Ausgezeichneten sich häufiger weiterbilden und selbständig werden wollen. (IAB2)