Ausbildungsreport 2016 : Studie
item.page.bibb.id
177490
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
Berlin
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Grundlage für den Ausbildungsreport 2016 ist eine repräsentative Befragung von 13.603 Auszubildenden aus den laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) 25 häufigsten Ausbildungsberufen. Der DGB weist u. a. darauf hin, dass fast 60 Prozent der Auszubildenden krank zur Arbeit erscheinen, über die Hälfte durch schlechte Ausbildungsbedingungen und -anforderungen am Ausbildungsplatz stark belastet sind und ein Drittel Überstunden leistet. Einem Drittel der Auszubildenden (33,6 Prozent) liege kein betrieblicher Ausbildungsplan vor und eine Überprüfung der Ausbildungsinhalte sei ihnen daher nicht möglich. Jeder Zehnte Auszubildende übe zudem regelmäßig ausbildungsfremde Tätigkeiten aus, bei 13,4 Prozent der Auszubildenden finde eine fachliche Anleitung durch den Ausbilder überhaupt nicht oder nur selten statt. Gleichwohl habe sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt leicht entspannt, und über 70 Prozent der Befragten seien mit ihrer Ausbildung zufrieden. Der DGB fordert zur Steigerung der Ausbildungsqualität eine Novellierung des Berufsbildungsgesetzes, in das ein rechtlicher Anspruch auf einen betrieblichen Ausbildungsplan verankert werden soll. (BIBB-Doku)