Die Überalterung der Professorenschaft an den Universitäten in Bayern : Probleme und Chancen für die Universitäten - Herausforderung für Hochschulpolitik und Hochschulplanung
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101174
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Abstract
"Die Vorausschätzung der quantitativen Entwicklungen der Bildungsnachfrage und des dafür erforderlichen ausbildenden Personals (Lehrer, Ausbilder, Professoren und Dozenten) gehört zu den grundlegenden Aufgaben der Bildungsplanung. Solche Prognosen sind äusserst schwierig, da sie eine Fülle von quantitativen und qualitativen Faktoren berücksichtigen müssen. Nur ein Teil davon ist mit ausreichender Genauigkeit und genügend lang im voraus erkennbar. Es kommt hinzu, dass Bildungspolitik und -verwaltung die Vorhersagen oft nur unzulänglich umsetzen, weil sie politischen und wirtschaftlich-finanziellen Rahmenbedingungen unterliegen, die einer sinnvollen und notwendigen Bildungsentwicklung nicht selten im Wege stehen. Der überaus hohe Ersatzbedarf an Professoren an den Universitäten in Bayern in den nächsten 15 Jahren zeigt schlaglichtartig, wie schwierig eine vorausschauende staatliche Personalplanung ist, weil sie nicht nur eine blosse Bedarfsberechnung sein kann, sondern in Zyklen und Wellenbewegungen in der Bevölkerungsentwicklung, der Wirtschaft und demzufolge im Bildungswesen eingebunden ist. Eine effiziente Hochschulplanung kann weder zentralisiert noch ausschliesslich aus der Perspektive der Hochschulen geleistet werden. Notwendig ist ein Zusammenspiel von Hochschulen, Bildungsverwaltung und Hoschulforschung/ Hoschulplanung." (Autorenreferat, IAB-Doku)