Rehabilitationspolitische Grundlagen und Entwicklungen im Nationalsozialismus

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Kassel

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Abstract

In der Arbeit wird untersucht, inwieweit der auf Gedanken des 19. Jahrhunderts zurückgehende kollektive Behindertenschutz und die darauf fussende Rehabilitationspolitik auch im faschistischen Deutschland Bestand hatte. Hierzu werden der nationalsozialistische Behindertenbegriff und die Parteiprogrammatik gegenüber Behinderten beschrieben. Es wird gezeigt, dass zwischen Kriegsversehrten und Zivilbehinderten unterschieden wurde. Erstere waren bei Massnahmen zur beruflichen Rehabilitation und Wiedereingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt privilegiert. Infolge des 1936 einsetzenden Arbeitskräftemangels aufgrund der steigenden Rüstungsproduktion sank auch die Zahl arbeitsloser Zivilbehinderter spürbar. Sie wurden allerdings häufig ohne ausreichende Qualifizierung an belastenden Arbeitsplätzen eingesetzt. (IAB)

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Zugl.: Kassel, Univ., Dipl.-Arbeit, 1989

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