Qualifizierung für eine professionsorientierte Beruflichkeit als berufspädagogische Herausforderung : Frühjahrstagung der Kommission Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (1999, Hannover)

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In der aktuellen Debatte um die Zukunft des dualen Systems der Berufsausbildung wird unter dem Stichwort der Entberuflichung auch das Berufskonzept insgesamt problematisiert. Parallel dazu wird in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik eine Diskussion um die Professionalisierung geführt. Beide Modelle, sowohl das traditionelle Berufskonzept als auch das der klassischen Professionen seien jedoch immer weniger geeignet, die funktionale und soziale Wirklichkeit der Organisation von Arbeit angemessen zu beschreiben. Aus diesem Grund biete sich eine Orientierung in Richtung moderner, d.h. flexibler und prozessorientierter Kategorien von Beruflichkeit entlang bestehender Modelle an - so das Fazit der Verfasserin. Für die Berufs- und Wirtschaftspädagogik stelle sich die Frage, wie eine Qualifizierung für moderne Formen der Beruflichkeit im Rahmen von Aus- und Weiterbildung umgesetzt werden kann. Professionsorientierte Beruflichkeit als ein flexibles und prozessorientiertes Erklärungsmodell deute einen Rahmen an, in dem trotz der Erosion der Berufsfachlichkeit die berufsförmige Organisation moderner Arbeitsformen erhalten bleiben könnte. (BIBB2)

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