Soziale und individuelle Einflüsse auf den Erwerb von Bildungsabschlüssen
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131491
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UVK Verlagsgesellschaft
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Konstanz
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Abstract
Mittels eines längsschnittlichen Datensatzes, der LifE-Studie (Lebensverläufe ins frühe Erwachsenenalter) wurde untersucht, welche individuellen Gegebenheiten (Schulnoten, Intelligenz, Leistungsbereitschaft) und welche sozialen Bedingungen (Bildungsstand der Eltern, Einbindung in soziale Netze) sich auf den Erwerb von schulischen und beruflichen Qualifikationen in günstiger bzw. ungünstiger Weise auswirken. Als Stationen des Bildungserwerbs wurden Auf- und Abstiege im Schulsystem, nachschulische Bildungsentscheidungen sowie Risikoverläufe, d.h. Ausbildungslosigkeit und Ausbildungsabbrüche analysiert. Es konnte gezeigt werden, dass sich sowohl individuelle als auch soziale Einflussfaktoren, und zwar unabhängig voneinander, auf den Bildungserwerb auswirken. Über die Zeit fand sich eine Verschiebung hinsichtlich der Bedeutung dieser beiden Bereiche: Hatten während der Schulzeit noch individuelle Bedingungen einen größeren Einfluss, so traten für nachschulische Bildungsentscheidungen und Risikoentwicklungen soziale Bedingungen in den Vordergrund. (Autorenreferat, BIBB-Doku)