Zur Zukunft berufsbildender Schulen in Flächenländern : Eine berufsbildungsgeografische Skizze am Beispiel Schleswig-Holstein
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168075
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Abstract
"Dem nördlichsten Bundesland Schleswig-Holstein steht eine Entwicklung bevor, die von vielen ostdeutschen Bundesländern bereits durchlaufen wurde. So hat es in den 1990er Jahren in Brandenburg Überlegungen gegeben, wie mit berufsbildenden Schulen des Landes angesichts des mit der politischen Wende einsetzenden Geburtenrückgangs und der Abwanderung aus den Berlin-fernen Gebieten mittel- und langfristig zu verfahren ist. Für Brandenburg ergab sich eine Konzentration der Schulstandorte, die offenbar weitgehend unspektakulär verlief. Inzwischen ist die Situation auch in "alten" Bundesländern mit großen Flächen angekommen. Die zentrale Frage ist dabei, wie möglichst wohnortnaher Berufsschulunterricht für regional bedeutende Ausbildungsberufe sichergestellt werden kann." Der Beitrag skizziert zunächst die gegenwärtige Landschaft berufsbildender Schulen in Schleswig-Holstein und benennt dann Einflussfaktoren auf die Zugänge zu diesen Schulen (demografische Prognosen, wirtschaftliche Entwicklung, verändertes Bildungsverhalten junger Menschen). Exemplarisch werden dabei Entwicklungen zu drei Ausbildungsberufen betrachtet, die Lagen berufsbildender Schulen unter berufsbildungsgeografischem Blickwinkel untersucht und etwaige Handlungsoptionen zur Sicherung von Berufsschulstandorten aufgezeigt. (Textauszug; BIBB-Doku)