Regionale Disparitäten : Themenschwerpunkt
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Abstract
Die Beiträge des Themenschwerpunktes beruhen auf der regionalen Expertise des IAB. Sie zeigen, dass innerhalb des deutschen Arbeitsmarktes nach wie vor ausgeprägte regionale Unterschiede bestehen. Das betrifft nicht nur das starke Gefälle zwischen West und Ost, auch innerhalb der beiden Landesteile sind die regionalen Abweichungen beträchtlich. Regional unterschiedlich wird sich künftig auch das Angebot an Arbeitskräften entwickeln und auch die Beschäftigungsdynamik klafft im regionalen Vergleich weit auseinander, ebenso die Qualität von Beschäftigung - wie das Einkommensniveau, die Teilzeitquote oder die Verbreitung von betrieblicher Weiterbildung. Zudem fällt die Arbeitsmarktentwicklung nach der jüngsten Wirtschaftskrise je nach Region unterschiedlich aus. Gleiche Lebensverhältnisse in Deutschland sind daher weiterhin nicht in Sicht. Der präzisen Vermessung der deutschen Arbeitsmarktlandschaft über den Ost-West-Vergleich hinaus müsse daher künftig noch mehr Beachtung geschenkt werden, so die Autoren des Editorial, Joachim Möller und Ulrich Walwei. (BIBB-Doku) Aus dem Inhalt: Fuchs, J./Söhnlein/Weber: Entwicklung des Arbeitskräfteangebots in Ost und West, S. 4-9; Pelzel: Ein Ranking der regionalen Arbeitsmärkte, 10-15; Fuchs, M.: Bestimmungsfaktoren regionaler Wirtschaftsentwicklung, 16-21; Schwengler/Hecht: Gestärkt aus der Krise - ostdeutsche Regionen haben aufgeholt, S. 26-31; Walwei/Stops/Pelzel: Niveau und Qualität der Beschäftigung - Gleiche Verhältnisse in Ost und West noch nicht in Sicht, 32-39; Schwengler/Bellmann: Betriebliche Aus- und Weiterbildung als Zukunftsinvestition - Eine Diagnose für vier Metropolregionen, S. 46-51; Winters: Unser regionales Forschungsnetz sucht seinesgleichen - Interview mit Stefan Fuchs und Lutz Eigenhüller, S. 60-65; Fuchs, M./Weyh/Ludewig: Gegen den Strom - In Regionen mit geringer Arbeitsmarktdynamik entstehen unter dem Strich mehr Stellen.