Analyse und Modifikation des Unterrichtsklimas von Berufsschulklassen

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Abstract

Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Weiterentwicklung der Landauer Skalen zum Sozialklima. Anlass dafür war eine fehlgeschlagene Erhebung mit diesen Skalen in einer Berufsschule. Mehrere Items blieben nämlich unbeantwortet, weil - gemäss der Klimadefinition von DREESMANN (1982) - nach der Klimawahrnehmung der Schülermehrheit gefragt wurde. Ihre individuelle Wahrnehmung hätten die Berufsschüler angeben können, aber danach wurden sie nicht gefragt. Daraufhin wurden die 17 Dimensionen der Landauer Skalen mit dem Ziel neu operationalisiert, auf Itemebene nur noch subjektiv-individuelle Klimawahrnehmungen zu erfassen. Erst bei der Auswertung sollten daraus dann Gemeinsamkeiten und Unterschiede rechnerisch ermittelt werden. Bei den folgenden Voruntersuchungen konnten damit in einzelnen Klassen starke individuelle Unterschiede in den Wahrnehmungen typischer Klimadimensionen aufgedeckt werden. Für die theoretische Verankerung der neu konstruierten Skalen wurde deshalb der Dreesmannsche Klimabegriff um individuelle Klimawahrnehmungen erweitert, weil für Klimadiagnosen nicht nur Gemeinsamkeiten, sondern auch individuelle Unterschiede in den Klimawahrnehmungen bedeutungsvoll erschienen. Die empirische Erprobung des neu konstruierten Instruments erfolgte im Rahmen einer Längsschnittstudie zur Überprüfung der Wirkungsweise einer Survey-Feedback-Methode. Auch dadurch konnten Hinweise auf die Validität des Instruments gewonnen werden. (DIPF/Abstract übernommen).

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