Jenseits von Diskriminierung : zu den institutionellen Bedingungen weiblicher Arbeit in Beruf und Familie
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102759
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Metropolis Verl.
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Marburg
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Abstract
Der Diskriminierung aufgrund einer nicht-leistungsbezogenen Eigenschaft wie dem Geschlecht sollte auf funktionierenden Märkten keine Dauer beschieden sein. Wie ist es dann aber möglich, dass bei prinzipiell offenem Zugang zu Positionen und - üblicherweise unterstellter - durchschnittlich ähnlicher Ausstattung der Geschlechter mit Talenten und Fähigkeiten sich in der Realität nicht einmal als Trend ein Gleichgewicht der beiden Gruppen in bezug auf Einkommen, Status und Macht ergibt? Und wenn zufriedenstellende Erklärungen dafür gefunden werden können, dass hier systematische Barrieren errichtet sind, welche politischen Strategien ihrer Überwindung verknüpfen sich damit? Das war das doppelte Thema einer Fachtagung, die im Herbst 1992 an der Evangelischen Akademie Bad Boll stattfand. Die überarbeiteten Beiträge der teilnehmenden WissenschaftlerInnen, die überwiegend im volkswirtschaftlichen Segment der Diskussion tätig sind und aus der Bundesrepublik, der Schweiz und den Niederlanden kamen, sind in diesem Band zusammengestellt. (Autorenreferat)