Kosten und Nutzen der Weiterbildung für die Individuen : Kapitel 12
item.page.bibb.id
166451
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
BIBB-Mitarbeiter
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die Teilnahme an einer Weiterbildung ist mit Kosten verbunden, die von den Arbeitgebern und dem Staat, aber auch zu einem großen Teil von den Individuen getragen werden. Der AES konzentriert sich auf die den Teilnehmern entstehenden direkten Weiterbildungskosten. Es wird gefragt, ob Kosten für Teilnahme- oder Prüfungsgebühren, für Bücher und Lernmaterialien entstanden sind und ob diese voll oder teilweise selbst getragen wurden. Des Weiteren wurde ermittelt, welche anderen Stellen oder Personen diese Kosten übernommen haben und in welcher Höhe die Befragten oder ihre Familien entsprechende Kosten getragen haben. Im Beitrag werden die Ergebnisse der Erhebung nach folgenden Indikatoren dargestellt und analysiert: Kostenbeteiligung der Individuen, andere Kostenträger, Nutzen der Weiterbildung für die Teilnehmenden, subjektive Nutzenbewertung, erwarteter und realisierter Nutzen, erworbene Teilnahmebescheinigungen und Zertifikate. Ein zentrales Ergebnis ist, dass bei gut der Hälfte der erfassten Weiterbildungsaktivitäten direkte Weiterbildungskosten für Teilnahme- und Prüfungsgebühren, Bücher und Lernmaterialien entstanden sind. Nur bei 21 Prozent der erfassten Weiterbildungsaktivitäten tragen die Individuen diese Kosten voll und ganz, bei 27 Prozent werden diese direkten Weiterbildungskosten von anderen getragen, wobei es ausgeprägte Unterschiede zwischen den Weiterbildungssegmenten gibt. In der betrieblichen Weiterbildung liegt der Anteil nur bei 6 Prozent, bei der individuellen berufsbezogenen Weiterbildung hingegen bei 45 Prozent. Nach wie vor hält der weitaus überwiegende Teil der Befragten Weiterbildung für nützlich. Die höchste Nutzenbewertung ('sehr viel') ist häufiger in der betrieblichen Weiterbildung mit 47 Prozent als in der nicht-berufsbezogenen Weiterbildung mit 39 Prozent. (BIBB-Doku)