Modeling mit Metalog zur Intensivierung der Ausbildung in der Pflegepraxis
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126645
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Abstract
Wenn Praxislehrpersonen unterrichten, bleibt das eingesetzte implizite und explizite Wissen für beobachtende Studierende meist nur schwer erkennbar. Berufliches Handeln wird deshalb meist in Vor- und Nachgesprächen sowie manchmal auch über Videoaufnahmen transparent gemacht und reflektiert. Die Lernmöglichkeiten in der berufspraktischen Situation könnten noch intensiver genutzt werden, wenn Lehrpersonen ihr handlungssteuerndes Wissen bereits während der berufspraktischen Situation für ihre beobachtenden Studierenden zugänglich machen. Die hier vorgestellte Ausbildungsmethode "Modeling mit Metalog" ermöglicht den Studierenden eine simultane Verarbeitung von professionell fokussierter Wahrnehmung und situativer Reflexion bereits im Kontext der beobachteten beruflichen Situation. Handlungsleitendes und meist implizites Wissen wird explizit gemacht und mit dem Kontext verknüpft. Modeling und Metalog eignen sich zur Erläuterung von Berufssituationen, in denen sowohl Tätigkeiten als auch Kommunikation im Vordergrund stehen können, sowie für die Trainings in virtuellen Lernumgebungen am "Dritten Lernort". Darüber hinaus schont es die personellen Ressourcen der ausbildenden Berufspraxis. Der Beitrag stellt Umsetzungsbeispiele in berufspraktischen Alltagssituationen vor. (BIBB2)