Berufebaukästen im Handwerk: Grundüberlegungen zu einer Idee der Europäisierung und Differenzierung handwerklicher Berufsausbildung als Gewerbeförderungskonzept für KMU
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Abstract
Das Konzept für einen Berufebaukasten im Handwerk soll den Forderungen nach Transparenz, Vergleichbarkeit, Übertragbarkeit und Anerkennung von Abschlüssen in Europa Rechnung tragen. Alle aufstiegsorientierten Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk sollen künftig die Form von Baukästen aufweisen. Damit entsteht eine komplexe Abbildung von Karrieremöglichkeiten. Im Beitrag werden die präzisierten fünf Systemelemente des Berufsbaukastensystems ausführlich dargestellt, strukturfördernde und qualitätssichernde Rahmenbedingungen für das System und die aus gewerbeförderungsstrategischer Sicht zu erwartenden innovativen Impulse dieses Baukastenkonzepts aufgezeigt. Diese sind: Enthierachisierung von Berufen; integrierte und chancenoffene Karrierewege in der Berufsbildung als Stufenkonzepte; Etablierung von inter- und intrahandwerklichen Querschnittsberufen - neue Karriereperspektiven für Frauen im Handwerk; Erweiterung der Karrieremöglichkeiten Lehrling, Geselle, Meister; Berufsbildung wird arbeitsmarkt- und beschäftigungswirksamer; Förderung der Durchlässigkeit zum Hochschul- bzw. Schulsystem wird geebnet. (BIBB2)