Die berufliche Bildung ausländischer Jugendlicher in Deutschland
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5870
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IKO - Verlag für Interkulturelle Kommunikation
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Frankfurt/Main
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Abstract
Die Untersuchung ist Teil einer internationalen Studie über die berufliche Bildung von ausländischen Jugendlichen. Da die berufliche Bildung ausländischer Jugendlicher vor allem in europäischen Grossstädten ein schwieriges Problem darstellt, wurde zur Illustration der Situation in den Ländern Italien, Grossbritannien, Frankreich und Deutschland den Städten Bologna, Rom, Turin, London, Paris und Mainz besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Angesichts verstärkter Migrationsbewegungen, besonders aus Nichtmitgliedsländern der Europäischen Union, und fehlender Ausbildungsplätze haben sich die Zugangsmöglichkeiten der jungen Ausländer zur beruflichen Bildung und zum Arbeitsmarkt drastisch verschlechtert. Für die Arbeitsmarktpolitik erhöht sich durch die demographische Entwicklung der Handlungsbedarf zusätzlich: Die Zahl der deutschen Jugendlichen im Berufsausbildungsalter nimmt ab, während die Zahl der ausländischen Jugendlichen zunimmt. Vor diesem Hintergrund stellt der deutsche Beitrag neben den Grundstrukturen des Berufsbildungssystems und verschiedenen Massnahmen zur Eingliederung von ausländischen Jugendlichen in die berufliche Bildung beispielhaft die Situation in Rheinland-Pfalz und in der Stadt Mainz dar. Dabei werden die ursächlichen Faktoren für die geringe Ausbildungsbeteiligung ausländischer Jugendlicher erörtert und Interventionsmöglichkeiten zum Abbau bestehender Bildungsbarrieren benannt. (BIBB2)