Reif für die Ausbildung durch Schulbildung? Eine Polemik zur Kategorie 'Ausbildungsreife'

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Der Autor geht der Crux der Ausbildungsreife nach. Der Begriff Ausbildungsreife sei als Selektionskriterium politisch fragwürdig und in seiner pädagogisch-psychologischen Begründung eher beliebig. Die Allgemeinbildung, wie sie bisher in Deutschland definiert und kanonisiert ist, sei keine ideale Vorbereitung auf die Anforderungen, die sich einer Berufsausbildung stellen. Insofern messen Studien wie PISA und TIMMS Leistungen, die streng genommen keine Prognose über die Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen zulassen. Dies weist Bremer in seinem Beitrag nach und entwickelt einen Forschungsansatz für berufspädagogisch fundierte Kompetenzmessungen, der sich von dem hierarchisierten deutschen Bildungsbegriff emanzipiert. Er zeigt damit, worauf es eigentlich ankommt, wenn von beruflicher Handlungsfähigkeit die Rede ist." (Hrsg., BIBB-Doku)

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