Metakompetenzen und Selbstorganisation
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Berlin
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Abstract
In diesem 1. Band wird in zwei Artikeln der Begriff Metakompetenz beleuchtet: 1) Kompetenzsteigerungen in einer Gruppe werden erreicht durch abweichende Personen und unterschiedliche Perspektiven, weil so kognitive Konflikte ausgelöst werden, die zu einer Integration innovativen und divergierenden Denkens führen. Das findet in starkem Maße in interkulturellen Gruppen statt, die deshalb besonders effektiv arbeiten können. 2) Die durchgeführten empirischen Untersuchungen sollen helfen, die theoretischen Bestandteile des Konstrukts 'Selbstorganisation' greifbar und gestaltbar zu machen. Es wurden ausführliche Befragungen zur Selbsteinschätzung der eigenen Kompetenzen durchgeführt. Anhand einer Skala wurde beurteilt, auf welcher 'Entwicklungstufe' ein Mitarbeiter die eigene Arbeit zu Zielen seiner Arbeit in Beziehung setzt. In einer Aktionsforschung wurde in verschiedenen Arbeitsgruppen eines Betriebes die 'Entwicklung von Gruppenarbeit durch Selbstorganisation' begleitet. Daraus wurde ein Modell zur theoretischen Gestalt von Selbstorganisation entwickelt. Vorangestellt ist ein umfangreicher Artikel zu den unumgänglichen theoretischen Voraussetzungen von Metakompetenzen und Kompetenzentwicklung in Evolutions- und Selbstorganisationsmodellen. Gefragt wird, wie Innovation entsteht durch Instabilisierung bestehender selbstorganisierter Muster. Dabei wird auf die Synergetik von Haken zurückgegriffen. Die Veröffentlichungen entstanden im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprogramms "Lernkultur und Kompetenzentwicklun g". (BIBB-Doku)