Stärkung der Qualität und Zukunftsfähigkeit der dualen Berufsausbildung : Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Willi Brase, Dr. Ernst Dieter Rossmann, Dr. Hans-Peter Bartels, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/3271)
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Abstract
Die Fragesteller weisen in ihrer Vorbemerkung zunächst auf weiterhin bestehende quantitative Engpässe bei den Ausbildungsplätzen hin. So galten im August 2010 97.400 junge Menschen als "unversorgt". Problematisch sei, dass "die zahlreichen Altbewerberinnen und Altbewerber aus früheren Schulentlassjahren, die weiterhin ihren Wunsch nach einen Ausbildungsplatz aufrechterhalten hatten und teilweise eine Maßnahme im so genannten Übergangssystem angenommen haben" hier statistisch nicht erfasst werden. Auf qualitative Mängel deuteten der aktuelle Ausbildungsreport 2010 des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und die Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zur Berufsbildung ("Lernen für die Arbeitswelt") hin. Abschließend wird "ein Ende der Trennung in Regel- und Förderschulen als Voraussetzung für ein Ende der ausschließlichen Trennung der Ausbildung in Betrieben und Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation" gefordert. Die Bundesregierung entgegnet in ihrer Antwort, dass bis 2015 mindestens sieben Prozent des Bruttoinlandsproduktes in Bildung investiert werden sollen. Damit stünden auch zusätzliche finanzielle Mittel für Investitionen zur Verbesserung der Qualität in der dualen Berufsausbildung zur Verfügung. Da laut DGB-Ausbildungsreport 2010 lediglich sieben bis acht Prozent der Auszubildenden mit ihrer Ausbildung nicht zufrieden seien, bestehe kein weiterer "akuter Handlungsbedarf". (Vorbemerkung der Fragesteller, BIBB-Doku)