Ein Plädoyer für methodischen Pluralismus in der beruflichen Lehr-Lern-Forschung

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Abstract

"In der beruflichen Lehr-Lern-Forschung - wie auch in anderen Forschungsfeldern - werden method(olog)ische Zugänge vielfach als konträr dargestellt, beispielsweise quantitative versus qualitative Forschung, Entwicklungs- versus Interventionsforschung. Der Beitrag verfolgt das Ziel, anhand eines konkreten Beispiels aus der Entwicklung und Erforschung des Schweizer Übergangssegments darzustellen, dass Entwicklungs- und Interventionsforschung sich keinesfalls ausschließen, sondern als komplementäre Zugänge für die Berufsbildungs- und Lehr-Lern-Forschung zielführend sein können und sich gegenseitig ergänzen. Dabei ist die leitende Fragestellung des Beitrags, wie die methodische Passung eines Forschungsdesigns für das Ziel "Förderung der Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen im Übergangssegment" ausgestaltet werden kann. Die konkreten Forschungsdesigns in den beiden Projekten unter dem Titel "Youth in Transition" werden im Beitrag detailliert dargestellt, um darüber die Verschachtelung von entwicklungsorientierter Forschung mit einer Interventionsstudie, von quantitativen und qualitativen Erhebungs- und Auswertungsmethoden zu erörtern und zu reflektieren. Abschließend soll im Beitrag aufgezeigt werden, wie ein konsequentes "Sowohl - als auch" bei den Forschungszugängen in der Praxis umgesetzt werden könnte." (Autorenreferat; BIBB-Doku)

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