Qualifikationsprofile in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Portugal, Schweden und dem Vereinigten Königreich
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Abstract
Der Beitrag untersucht den formalen Bildungsstand der Bevölkerung in sechs Mitgliedstaaten der Europäischen Union - Deutschland, Frankreich, Niederlande, Portugal, Schweden, Vereinigtes Königreich unter besonderer Berücksichtigung der gering Qualifizierten (die jeweiligen nationalen Bildungsabschlüsse werden entsprechend der Internationalen Standardklassifikation für das Bildungswesen (ISCED) in die Qualifikationsstufen 0-7 eingeordnet). Dabei wird ermittelt, welchen Umfang diese Gruppe in den sechs Ländern jeweils aufweist und welche Fortschritte in den einzelnen Ländern im Hinblick auf die Verringerung des Anteils gering qualifizierter Personen an der Erwerbsbevölkerung während des Zeitraumes 1985-1997/98 erzielt wurden. Als "gering Qualifizierte" gelten dabei Personen, die über den Abschluss der Pflichtschule hinaus keine weiteren Qualifikationen erworben haben. Gemeinsamer Trend ist, dass sich der durchschnittliche Bildungsstand der Bevölkerung verbessert hat und der Anteil der gering Qualifizierten in allen Ländern zurückging, sich somit eine gewisse Konvergenz abzeichnet. Die raschesten Fortschritte wurden dabei in den Ländern erzielt, in denen der Anteil der gering Qualifizierten von vornherein am niedrigsten war. Nach wie vor gibt es jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Ländern in Bezug auf den Qualifikationsstand sowohl der jüngeren Bevölkerung als auch der Erwerbsbevölkerung insgesamt. (BIBB2)