Lehren mit Lernobjekten
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Abstract
Neue Medien bieten Informations-, Kommunikations-, Kooperations- und Entdeckungspotenziale zur Förderung selbstgesteuerter und situativer Lernprozesse. Dazu sind Lernobjekte im Sinne kleiner, wieder verwendbarer Lerneinheiten erforderlich. Die Autoren diskutieren Probleme bei der Entwicklung und Verwendung von Lernobjekten in der kaufmännischen Bildung und formulieren darauf aufbauend Anforderungen an die Lehrarbeit mit Lernobjekten. An neue Medien werden vielfältige Anforderungen gestellt, die mit den Begriffen Kontexualisierung, Usability, Adaptivity (an unterschiedliche Zielgruppen durch Anpassung der Lernmaterialien), Operability (Bedienbarkeit), Accessibility (Zugänglichkeit), Viability (Gangbarkeit) und Social Connectivity (angepasst an die soziale Umwelt des Lernenden) umrissen werden. Aufgezeigt wird ein Re-Usability-Dilemma: Stark dekontextualisiert bereitgestellte Lernobjekte müssen erst wieder vom Lehrenden in einen Kontext gesetzt werden, was neue (Medien)Kompetenzen erfordert. (BIBB-Doku)