Memorandum zur Professionalisierung des pädagogischen Personals in der Integrationsförderung aus berufsbildungswissenschaftlicher Sicht
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140901
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Pahl-Rugenstein
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Bonn
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Abstract
Zu viele junge Menschen befinden sich in einem unüberschaubaren und pädagogisch nicht verantwort baren Übergangssystem. Die Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) will mit dem vorliegenden Memorandum auf diese problematischen gesellschaftlichen Zustände hinweisen. Die wachsende Zahl Jugendlicher im Übergangssystem kann nicht mehr allein als Ergebnis demographischer und konjunktureller Besonderheiten bewertet werden. Sie entwickelt sich vielmehr als Auswirkung dauerhafter technischer und ökonomischer Strukturveränderungen. Deshalb müssen sich gesellschaftliche Reformbemühungen an der Maxime orientieren, dass es keine Übergänge Benachteiligter in die Arbeitslosigkeit geben darf. Die im Memorandum erörterten Reformperspektiven sind: - eine vertiefte Professionalisierung des pädagogischen Personals, - die Weiterentwicklung berufsbildender Schulen zu regionalen Komptenzzentren und deren Vernetzung mit anderen Institutionen in der Region, insbesondere Betriebe und Überbetriebliche Bildungsstätten, - die interdisziplinäre Erforschung von Integrations- und Desintegrationsmechanismen als Basis für bildungspolitisches und pädagogisches Handeln. (BIBB-Doku)